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Experience Design

Portfolio

User-centered Design

Planung, Nutzungskontexte, Erfordernisse & Nutzungsanforderungen, Konzeption von Gestaltungslösungen, Usability Testing

Kampagnen

Ideen, Konzept, Präsentation

Text

z.B. für Werbemittel, Mailings, Newsletter, Case Studies, redaktionelle Inhalte

Content-Strategien

z.B. im Rahmen von Content-Migrationen

Corporate Wording

Naming, Wording-Guidelines

Über mich

Was macht ein Experience Designer?

Ich definiere und optimiere Nutzerinteraktionen. – Also all das, was ein Mensch beim Kontakt mit Unternehmen, Produkten, Dienstleistungen und Services „erlebt”. Das kann z.B. der Nutzerdialog auf einer Website oder mit einer Waschmaschine sein, aber auch die Kampagne für ein Versicherungsprodukt. Im Fachjargon ist von „User Experience Design“ oder „UXD” die Rede.

Du bist also Webmaster und Gestalter!

Nein. Ich „gestalte“ zwar auch, aber eben konzeptionell. Das heißt, ich schaffe die Strategien und Strukturen für die (Weiter-)Entwicklung eines Produkts. Für die konkrete ästhetische und technische Umsetzung sind dann Designer (im engeren Sinne) und Teckies zuständig. Aber es gibt viele Schnittmengen zwischen den Bereichen. Deshalb arbeitet das Team meist eng zusammen.

Klingt spannend, ist aber totales Neuland für mich …

Da geht’s dir wie den meisten Menschen. Viele Kunden haben vor mir noch nie etwas von UXD oder menschzentrierter Gestaltung – dem sogenannten user-centered Design – gehört. Sie verstehen erst mal nicht, warum sie dafür Geld ausgeben sollten. Auch deshalb, weil meine Arbeit für den Nutzer im besten Fall unsichtbar ist. Aus dem Grund fehlt meist das Bewusstsein für die Notwendigkeit von UXD. Oft heißt es: „Wir haben doch unsere Entwickler und Gestalter.”

Dann erklär mal: Warum sollten Unternehmen einen Experience Designer buchen?

Weil es nachhaltig ist! Gestalter und Entwickler im klassischen Sinne sind auf die funktional-ästhetisch-technische Umsetzung von Projekten spezialisiert. Die meisten wissen nur wenig über soziale oder psychologische Vorgänge und fast nichts über die Methoden, mit denen sich entsprechende Daten erheben lassen. Oder sie haben im Rahmen ihrer Arbeit schlicht keine Zeit für so was. Wenn aber der Mensch im Zentrum unserer Arbeit steht, dann sollten wir diese Aspekte berücksichtigen. Es reicht nicht, Dinge zu entwickeln, die gut aussehen und fehlerfrei funktionieren. Wir sollten den Nutzer in seinem Kontext abholen! Nur dann wird seine Interaktion mit unserem Produkt für Herz und Hirn zu einer runden Sache. Nur dann entwickeln wir Dinge, die für Menschen bedeutsam sind. Diese Relevanz kommt harten Faktoren wie dem Abverkauf, aber auch weichen Aspekten wie der Markenbindung zugute. Darüber hinaus hilft UXD, den Entwicklungsprozess zu optimieren.

Du sprichst vom „menschzentrierten Gestaltungsprozess”. Wie läuft der praktisch ab?

Dafür gibt es eine Norm, die ISO 9241-210: Spezialisten aus allen relevanten Fachbereichen arbeiten demnach iterativ zusammen. Das heißt, wir entwickeln, testen, optimieren, entwickeln weiter, testen noch mal, usw. Bis das Produkt gebrauchstauglich ist. Ich schaffe den Rahmen für diesen Kreislauf – organisatorisch, strategisch, strukturell, inhaltlich – und passe ihn abhängig von den Ergebnissen der Usability Tests an. So können die einzelnen Fachleute auf einer Wissensplattform zusammenarbeiten, sich auf ihre Expertise konzentrieren und diese zielgenau einsetzen. Das ist ziemlich effizient.

Du bist auch Texterin. Hilft dir diese Erfahrung beim Experience Design?

Auf jeden Fall! Text ist schließlich ein entscheidender Teil der User Experience. Wenn dir z.B. eine App „sagt“, dass du deine Daten eingeben sollst. Oder wenn ein Kunde einen Namen für sein neues Produkt sucht. Oder wenn eine Kampagne zur Markteinführung konzipiert werden soll. Die Einsatzbereiche sind vielfältig.

Du lebst in Leipzig. Gibt es hier überhaupt einen Markt für Experience Design?

Das hat die Arbeitsagentur damals auch gefragt, als ich 2009 meinen Gründungszuschuss beantragt habe … ;-) Aber ja, ich kann von meiner Arbeit leben. Ich bin flexibel da, wo das Team mich braucht. Leipzig ist zum Glück zentral gelegen. Davon abgesehen sage ich auch mal Projekte der Idee oder der Leute wegen zu. Geld ist nicht alles.

Wer oder was inspiriert dich?

Meine Mitmieter! Über meinem Büro befindet sich ein Tonstudio, drei Türen weiter eine Tangoschule. Wenn beide loslegen, entsteht ein interessanter Sound – für mich als auditiven Menschen super.

Es fragte: mein Nachbar Max

Kontakt

Peggy Jürges
Experience Design
Brandvorwerkstraße 52–54
04275 Leipzig
Fon: +49 176 215 00 296
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